- Vorwort zur Saison 2013/2014
- Spielplan
-
Saison 2013/2014
als Download - Premieren 2013/2014
- Premieren 2012/2013
- Wiederaufnahmen 2013/2014
- Wiederaufnahmen 2012/2013
- Liederabende 2013/2014
- Liederabende 2012/2013
- Konzerte 2013/2014
- Konzerte 2012/2013
- Sonderveranstaltungen 2013/2014
- Sonderveranstaltungen 2012/2013
- JETZT! Oper für Dich 2013/2014
- Kinder- und Jugendprogramm 2012/2013
- Oper Finale 2013
- Opernstudio
- DVD zum RING DES NIBELUNGEN
- Videos
Premiere
DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN
Histoire du Soldat
Igor Strawinsky
1882 – 1971
Text von Charles Ferdinand Ramuz nach Alexander Afanassjew
Uraufführung am 28. September 1918, Théâtre Municipal, Lausanne
In deutscher Sprache
Dauer: ca. 70 Minuten
Zum Werk
Dauer im Wandel: Der Kosmopolit Igor Strawinsky hat, energiegeladen wie Pablo
Picasso, Charlie Chaplin oder James Joyce, über siebzig Jahre hinweg die verschiedensten
Strömungen der Moderne durchlaufen, wenn nicht gar ins Leben gerufen. »Ich lebe weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft: Ich bin in der Gegenwart.« – Impressionismus, Neoklassizismus, Jazz und am Ende auch die Zwölftonmusik gehörten zu den Wegmarken. Strawinsky, sagte Ernst Bloch einmal, sei »die Maske, welche immer anders kann«. Niemals aber hat er dabei sein eigenes unaustauschbares Profil eingebüßt. Rhythmik, Motorik, metrisches Experiment, Perkussionsvielfalt und vor allen die Ästhetik des Tanzes sind wohl die Elemente, die ihren Vorrang in allen Schaffensphasen behaupteten.
Strawinsky zeigte sich lebenslang fasziniert vom Faust-Stoff. Histoire du soldat, sein im Frühherbst des letzten Kriegsjahres in der Schweiz uraufgeführtes, ursprünglich für eine Wanderbühne konzipiertes Bühnenwerk, das »zu lesen, zu spielen und zu tanzen« sei, erzählt von einem Soldaten, der mit seinem einzigen Besitz, einer Geige, auf Urlaub geht und dabei dem Teufel begegnet. Er liefert sich, vom versprochenen Reichtum träumend, dem Bösen aus. Es ist die alte Geschichte. Glück und Besitz sind unvereinbar. Durch List erlangt der Held das dem diabolischen Verführer ausgehändigte Instrument jedoch zurück und als Draufgabe noch die schöne, aber kranke Prinzessin. Er heilt sie durch Musik. Schließlich überschreitet der von Sehnsucht Geplagte die Grenze zu seiner Heimat und verstößt damit gegen den Pakt. Da erwartet ihn händereibend schon der Teufel und treibt ihn im Triumphmarsch unter dem Klang der Geige ins Höllenreich.
Strawinsky zeigte sich lebenslang fasziniert vom Faust-Stoff. Histoire du soldat, sein im Frühherbst des letzten Kriegsjahres in der Schweiz uraufgeführtes, ursprünglich für eine Wanderbühne konzipiertes Bühnenwerk, das »zu lesen, zu spielen und zu tanzen« sei, erzählt von einem Soldaten, der mit seinem einzigen Besitz, einer Geige, auf Urlaub geht und dabei dem Teufel begegnet. Er liefert sich, vom versprochenen Reichtum träumend, dem Bösen aus. Es ist die alte Geschichte. Glück und Besitz sind unvereinbar. Durch List erlangt der Held das dem diabolischen Verführer ausgehändigte Instrument jedoch zurück und als Draufgabe noch die schöne, aber kranke Prinzessin. Er heilt sie durch Musik. Schließlich überschreitet der von Sehnsucht Geplagte die Grenze zu seiner Heimat und verstößt damit gegen den Pakt. Da erwartet ihn händereibend schon der Teufel und treibt ihn im Triumphmarsch unter dem Klang der Geige ins Höllenreich.
Termine
Donnerstag 22.03.2012
Weitere Termine:
24.03.2012 | 25.03.2012
Mitwirkende
Musikalische Leitung
Sebastian Zierer
Regie
Hans Walter Richter
Bühnenbild und Kostüme
Bernhard Niechotz
Licht
Alexander Kirpacz
Dramaturgie
Norbert Abels
Der Vorleser
Michael Autenrieth
Der Soldat
Dominic Betz
Der Teufel
Ingrid El Sigai
Die Prinzessin
Paula Rosolen
Violine
Ingo de Haas
Klarinette
Jens Bischof
Fagott
Karl Ventulett
Trompete
David Tasa
Posaune
Jeroen Mentens
Kontrabass
Bruno Suys
Schlagzeug
Nicole Hartig








