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Saison 2013/2014
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Wiederaufnahme
TOSCA
Giacomo Puccini
1858 - 1924
Melodramma in drei Akten
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca (1887) von Victorien Sardou
Uraufführung am 14. Januar 1900, Teatro Costanzi, Rom
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 2 1/2 Std. inkl. einer Pause
zum Werk
Liebe, Eifersucht, Folter, Vergewaltigung, Mord und Selbstmord: das sind die Zutaten zu einem ebenso berührenden wie schockierenden Melodram. In Puccinis Tosca treffen Künstlertum
und politisch revolutionäre Haltung auf einen korrupten und totalitären Polizeistaat – und wenn der Vorhang fällt, hat einzig das System überlebt.
Andreas Kriegenburg, einer der bedeutendsten Schauspielregisseure unserer Zeit, erzählt die Dreiecksgeschichte um die Sängerin Floria Tosca, den Maler Mario Cavaradossi und den Polizeichef Baron Scarpia mit feinem Gespür für die komplexe Psychologie und Emotionalität der Figuren. Ziel seiner Regie war dabei erklärtermaßen, »die Balance zwischen der Liebesgeschichte, dem Melodram und dem politischen Thriller« herzustellen.
Das auf den ersten Blick schlichte, gleichwohl höchst effektvolle Bühnenbild von Harald Thor, das von »ehrlichen Materialien« wie Holz und Glas geprägt ist, fungiert als »optischer Gegensatz zur emotionalen Kraft der Musik«, in dem sich »eine auch uns drohende Gesellschaft, in der es die Eskalation des Überwachungssystems gibt« (Kriegenburg), erkennen lässt. In der neuen Aufführungsserie kehrt u.a. die schon aus Puccinis Il tabarro bekannte ukrainische Sopranistin Oksana Dyka nach Frankfurt zurück.
Andreas Kriegenburg, einer der bedeutendsten Schauspielregisseure unserer Zeit, erzählt die Dreiecksgeschichte um die Sängerin Floria Tosca, den Maler Mario Cavaradossi und den Polizeichef Baron Scarpia mit feinem Gespür für die komplexe Psychologie und Emotionalität der Figuren. Ziel seiner Regie war dabei erklärtermaßen, »die Balance zwischen der Liebesgeschichte, dem Melodram und dem politischen Thriller« herzustellen.
Das auf den ersten Blick schlichte, gleichwohl höchst effektvolle Bühnenbild von Harald Thor, das von »ehrlichen Materialien« wie Holz und Glas geprägt ist, fungiert als »optischer Gegensatz zur emotionalen Kraft der Musik«, in dem sich »eine auch uns drohende Gesellschaft, in der es die Eskalation des Überwachungssystems gibt« (Kriegenburg), erkennen lässt. In der neuen Aufführungsserie kehrt u.a. die schon aus Puccinis Il tabarro bekannte ukrainische Sopranistin Oksana Dyka nach Frankfurt zurück.
Handlung
Mario Cavaradossi malt an einem Madonnenbildnis, als er durch Zufall dem Republikaner Angelotti zur Flucht verhelfen kann. Seiner Geliebten, der Sängerin Floria Tosca, sagt er nichts, weil sie in ihrer Gläubigkeit dem Beichtvater alles erzählen könnte. Sie merkt jedoch, dass er ihr etwas verheimlicht. Der Polizeichef Baron Scarpia schürt Floria Toscas Eifersucht, so dass seine Spione ihr zum vermuteten Versteck bei Cavaradossi folgen können. Angelotti aber ist unauffindbar, und Cavaradossi leugnet, etwas mit seiner Flucht zu tun zu haben. Scarpia lässt ihn in Hörweite der Tosca foltern, um sie zum Reden zu bringen, weil er richtigerweise vermutet, dass der Maler sie inzwischen eingeweiht hat. Sie erträgt die Schmerzensschreie ihres Geliebten nicht und verrät das Versteck. Bevor Angelotti gefasst wird, bringt er sich um; Cavaradossi wird zum Richtplatz geführt. Scarpia bietet der Tosca einen Handel an: Um Cavaradossi und sich zu retten, soll ihm die Diva zu Willen sein. Dafür stellt er ihnen freies Geleit in Aussicht – nach einer vorgetäuschten Erschießung des Malers, die er umgehend anordnet. Nachdem er ihr den Passierschein ausgehändigt hat, geht sie scheinbar auf seine Annäherung ein und ersticht ihn. Cavaradossi erwartet seinen Tod, als Tosca ihm von der nahen Rettung berichtet. Doch die Scheinhinrichtung findet ein schockierendes Ende.
Termine
Freitag 09.12.2011
Weitere Termine:
15.12.2011 | 23.12.2011 |
25.12.2011 | 13.01.2012 |
15.01.2012 | 27.01.2012
Mitwirkende
Musikalische Leitung
Hartmut Keil
Regie
Andreas Kriegenburg
Szenische Leitung der Wiederaufnahme
Alan Barnes
Bühnenbild
Harald Thor
Kostüme
Tanja Hofmann
Licht
Frank Keller
Dramaturgie
Malte Krasting
Video
Bibi Abel
Chor und Extrachor
Matthias Köhler
Kinderchor
Michael Clark
Floria Tosca
Oksana Dyka / Hui He
Scarpia
Zeljko Lucic / Giorgio Surian
Mario Cavaradossi
Alfred Kim / Kamen Chanev
Cesare Angelotti
Sungkon Kim / Vuyani Mlinde
Der Mesner
Franz Mayer
Spoletta
Michael McCown
Sciarrone
Dietrich Volle
Ein Schließer
Walter Jäkel / Zoltán Winkler
Ein Hirte
Solist der Aurelius Sängerknaben Calw
Chor und Extrachor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Video
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