Gästebuch

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Wer jetzt noch kein Fan von Barockopern ist muß es nach diesem Rinaldo werden.MUSS!!!Zum Hinknien schön anzuhören und anzusehen und mein großes Danke allen daran Beteiligten.Was für eine bravouröse Leistung!Wo wurde denn der junge Countertenor gefunden?Eine Offenbarung,fürwahr!!!
Dickes Lob,große Dankbarkeit und Wehmut es nicht nochmals erleben zu können!
Silvia Hostin

Ja, sehr schade, dass diese Produktion am 3.10. offenbar zum letzten Mal gezeigt wird (weil es im Depot ja keine Wiederaufnahmen gibt)... zumal so viele Leute keine Karten mehr bekommen haben...

Rinaldo - ausverkauft - was nun? aber zuerst die gute Nachricht:
dieser Rinaldo ist eine Sensation! Wo soll man anfangen zu loben?
Vielleicht doch mit Jakub Józef Orslińki dem neuen Superstar unter den Countertenören!!! Ted Huffman, der hoffentlich bald wieder nach Frankfurt oder in die Nähe kommt!!! Maestro Di Felice mit seinen wunderbaren Musiker/Innen!!! den hinreissende Tänzer/Innen und ihrem Meister Adam Weigert!!! Elizabeth Reiter eine wunderschöne brilliante Zauberin...in hinreissendem Kostüm von Raphaela Rose!!! ALLEN Beteiligten des Abends (inklusive der Dramaturgin Stephanie Schulze für ihre dolle Einführung!) sei hiermit zugeJUBELt!!!!
ich wollte noch mindestens 3x hin!?!? was mach ich bloss? springt das Fernsehen ein und überträgt, kommt Oehms Klassik mit Kameras und hält fest?? Werden Stehplätze angeboten? wer kann zaubern?

Wir haben mit unseren Enkeln am Sonntag 27.Aug. die Aufführung der Entführung aus dem Serail besucht und waren begeistert. Die Kinder (8 -13 Jahre alt) haben die für sie sehr lange Oper bis zum Ende des 2. Aktes hervorragend genossen, doch für den 3. Akt hatten sie keine Geduld mehr, wie Sie sicherlich an den vielen Leerplätzen gemerkt haben. Die Sänger und Sängerinnen haben Hervorragendes dargeboten, die gesprochenen Intermezzi waren interessant gestaltet und boten witzige Anspielungen auf die Gegenwart. Allerdings haben wir bei den Sprechpartien zu bemängeln, dass die Darsteller von Blondchen und Pedrillo oft zu leise und manchmal vom Publikum abgewandt sprechen und dass Flüstern vielleicht gerade noch in der ersten Reihe verstanden wird. Auch die Sprachdisplays gaben keine Verständnishilfe, sie blieben dunkel. Bitte versuchen Sie, diese Schwächen bei den nächsten Aufführungen abzustellen, das würde das Vergnügen an der Aufführung erhöhen.

Liebe Oper Frankfurt!
Schöne Ferien und Dankeschön für eine wunderbare Spielzeit 2016/17...
Sogar die in "den letzten Zügen" liegende Tosca gestern Abend war noch überzeugend (zumindest das, was aus dem Orchestegraben kam), viel überzeugender aber "Betulia Liberata" (unerwartet ) und "Jeanne d'arc au bucher" - solche Energieleistungen bleiben im Gedächtnis.
Was bleibt von 2016/17?
Für mich eine überragende "Carmen" und "Pelleas"-Wiederaufnahme, eine ebenso gelungene "Arabella" WA und eine vielversprechende Louise Alder als Zweitbesetzung Gilda ("Rigoletto").
Ein sehr schöner "Paul Bunyan" und vieleicht die überzeugendste Produktion: "Xerxes"...
Was war eher schwierig?: Aus meiner Sicht die szenisch verkorksten "Troyens", ein musikalisch in den Hauptrollen enttäuschender "Onegin" und "Lohengrin", auch eine Senta, die mir schwer zu schaffen machte...
Dennoch: wenn man bspw. einen Tag vor der "Troyens"-Premiere noch einen so guten "Don Giovanni" zu sehen und hören bekommt, kann man erahnen, auf welchem Niveau hier Oper gemacht wird... - das sollten sich all diejenigen mal ansehen, die gerade einen anderen Ort für die Oper suchen...
Viel Energie, Erfolg und Kreativität weiterhin und Dankeschön!